„Wundermittel“ Magnesium bei Histaminintoleranz? -Teil 1

Vielleicht habt ihr euch ja schon einmal mit dem  Thema Magnesiummangel beschäftigt?

Ich bin eigentlich, im Rahmen meiner Histaminintoleranz, nur über Umwege darauf gestoßen.
In mehreren Büchern und Foren wurde darauf hingewiesen, dass auch Magnesium im Zusammenhang mit einer Histaminintoleranz eine nicht ganz unerhebliche Rolle spielen kann!


Grundsätzlich gilt natürlich auch hier erst einmal wieder, dass ihr eine evtl. Mangelerscheinung unbedingt von eurem Arzt abklären lassen solltet!

Ich musste, wie viele Andere auch, leider die Erfahrung machen, dass das vom Arzt gleich grundsätzlich ausgeschlossen und für „unnötig“ erklärt wurde.

Dabei sollten euch die typischen Merkmale eines Magnesiummangels im Vergleich zur Histaminintoleranz doch relativ „bekannt“ vorkommen:

  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit, schnell erschöpft
  • Muskelkrämpfe (vorwiegend Waden und Kiefer)
  • Reizbarkeit
  • Kalte Füße
  • Vermehrtes Schlafbedürfnis
  • Unruhe und Verwirrtheit
  • Kopfschmerzen
  • Grübeleien
  • Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen
  • Taubheitsgefühle in Füßen und Händen
  • Herzrasen
  • Rückenschmerzen
  • Schwächegefühle
  • Durchblutungsstörungen

Natürlich ging es mir nicht darum meine Histaminintoleranz mit einem evtl. Magnesiummangel zu „ersetzen“…
allerdings las ich relativ oft davon, dass Magnesium zumindest unterstützend bei einer Histaminintoleranz wirken könne und ganz speziell im Zusammenhang mit meiner doch relativ extremen Wetterfühligkeit, positiv zu einer Besserung beitragen könnte.

 

3 Wochen ist es nun her, dass ich meinen „Selbstversuch“ startete und ich muss sagen…. ich bin begeistert!

Wochenlang hatte ich mit den extremen Temperaturen und teilweise starken Temperatur- und Luftdruckschwankungen wahnsinnige Probleme.

Seitdem ich regelmäßig das Magnesium zu mir nehme, hat sich dies drastisch verbessert, sodass ich meinen Alltag wieder normal bewältigen kann und nicht über Tage außer Gefecht gesetzt bin.

Allgemein gibt es zum Thema Magnesium als Nahrungsmittelergänzung 100te verschiedene Angebote.
Von allen Tabletten, Kapseln etc. kann ich persönlich, in diesem Zusammenhang, nur unbedingt abraten!

Entweder enthalten diese kaum oder nur sehr wenig Magnesium, oder aber werden in Formen angeboten die euer Körper überhaupt nicht aufnehmen bzw. verarbeiten kann.
(Beliebtes Angebot z.B. Magnesium mit Calcium in jeder Drogerie… vielleicht sollte man dazu schreiben, dass sich die Wirkung von Magnesium durch das Calcium im Prinzip komplett aufhebt!?)

Ich kann euch nur empfehlen, besorgt euch reines Magnesium. Dieses erhaltet ihr in jeder Apotheke (zur Not auf Bestellung), oder sogar im Netz.

Die genaue Bezeichnung ist Magnesium citrat puricum (purum, oder Pur Pulver).

Preislich gesehen, gegenüber anderen „Medikamenten“ und Hilfen aus dem Bereich Histaminintoleranz (wie vielleicht z.B. DNCG Kapseln), ist das auch eher ein „Schnäppchen“.

Magnesium hat nebenbei noch die Wirkung ab einer gewissen Dosis auch abführend zu wirken.
Ein erwachsener Mensch braucht in etwa 300mg Magnesium am Tag. Damit die Dosis erreicht wird und die unangenehme abführende Nebenwirkung ausbleibt, nehme ich das Magnesium ganz einfach verteilt auf 3 mal am Tag ein.

Ich benutze dafür den Messlöffel von meinem Standard Vitamin C Pulver. Diese Minilöffel fassen ca. 100mg, dabei kann man dann nicht viel falsch machen. Einfach in ein Glas Wasser auflösen und trinken.

Teil 2 (inkl. weiterem Erfahrungsbericht) folgt in Kürze…

Habt ihr euch auch schon einmal damit beschäftigt? Wie sind eure Erfahrungen damit? Hinterlasst doch gerne einen Kommentar dazu!


 

Author: Stefan Jean Hildebrandt

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3 Kommentare

  1. Davon habe ich ja noch nie gehört. Viele der Symptome sagen mir was, deswegen werde ich das mal ausprobieren.
    Meine Mutter nimmt seit Jahren Magnesium Verla ein, dies soll laut ihrem Arzt sehr gut vom Körper aufzunehmen sein. Da wir es nun schon im Haus haben, werde ich das mal testen.
    Ich selbst habe mich bisher von einzelnen Mineralstoffen ferngehalten, da ich mal was darüber gelesen habe, dass das das Verhältnis der Mineralstoffe im Körper zueinander völlig durcheinander bringt.
    Trotzdem kann ein Versuch ja nicht schaden. Danke für die Anregung!

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  2. Ich kann Deine Erfahrungen nur bestätigen. Habe Magnesium eigentlich gegen meine Wadenkrämpfe genommen und musste nun feststellen, dass es einen sehr positiven Nebeneffekt auf meine diversen Nahrungsmittelunverträglichkeiten hat. Ich kann zum ersten Mal seit Jahren wieder alles essen, egal ob fructose-, weizen- oder histaminhaltig.
    Ich nehme ganz normale Brausetabletten von einem recht bekannten Drogeriemarkt, allerdings 600 mg. Bei 300 mg habe ich leider keinen Unterschied gemerkt.
    Kein Magengrummeln, keine Durchfälle, keine Magenkrämpfe mehr….
    ein völlig neues Lebensgefühl!

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  3. Lieber Herr Hildebrandt, Sie sprechen mir so aus dem Herzen. Habe einen langen Leidensweg hinter mir. Habe Hi, aber mit erhöhter Dao und Histamin. Viele Allergien und Beifuss. gestoerter Darmflora. vit d mangel 9 usw. Ernaehre mich histaminarm und vielen Ausschlussdiäten. Mache Darms. seit Mai, geht mir zeitweise besserusw,. Mache gerade Szosstherapie mit Dekristol. nehme betacur, und sprizze Vit B12 seit einem jahr wöchentl. und habe zum ausggleich Phosethamin genommen. Geht Gar nicht. Wetterfühlig extrem. Niedr. Blutdruck. auch heute. Ob ich denn reines mag. vertrage. Habe bestimmt wechselj.beschw, gehe noch voll arbeiten. Bin in der Medezin. Alles nur in Kurzform und bin heute so deprim. SD. ist noch in Ordng.
    Liebe Gr. Christin Buettner

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  1. Sommerhitze und Histamin, wie geht es euch damit? › Histaminintoleranz - […] Eine deutliche Besserung erfuhr ich auf Dauer erst mit regelmäßiger Einnahme von Magnesium, davon hatte ich euch hier schon…
  2. Magnesium bei HIT - […] man rutscht schnell in einen Mg-Mangel, der sich aber im Blutbild anscheinend (noch) nicht zeigt. Hier wird auch…

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