Histaminintoleranz durchaus behandelbar!

Durch meinen Blog zum Thema Histaminintoleranz, konnte ich inzwischen schon einige interessante Kontakte knüpfen!

Auch bekomme ich einige sehr interessante Rückmeldungen, über die ich mich immer sehr freue.
Von einer Rückmeldung möchte ich euch heute hier berichten, da ich aktuell einen ähnlichen Weg gehe und darauf schon sehr gespannt bin!

Andreas Hermsdorf / pixelio.de


Ich bekam eine sehr interessante Rückmeldung der Heilpraktikerin Diana Deuschle auf meinen ersten Artikel Histaminintoleranz – Die Suche nach dem unerklärlichen Etwas.

Sie schrieb mir dazu folgendes:

Über Histaminintoleranz wird sehr viel geschrieben und verbreitet, die Medizin steht dem Thema oft ein wenig ratlos gegenüber.
Selbst Therapeutin, jedoch aus dem Bereich Naturheilkunde, habe ich mich auf das Thema Verdauungstrakt und Immunsystem spezialisiert. Und wie von selbst führte diese Spezialisierung automatisch zum Thema Histaminintoleranz.

Und hierzu kann ich nur sagen – fern jeglichen Heilversprechens: Mit einer guten Anamnese und geeigneten Untersuchungen kann man die Ursachen einer sekundären Histaminintoleranz aufspüren und eine sinnvolle Therapie in die Wege leiten.
Diese Krankheit ist durchaus behandelbar, und es ist sehr schade, dass Patienten oftmals so stiefmütterlich behandelt werden, und lebenslange Diätpläne als einzige Aussicht gelten.

Ein unerklärliches „Etwas“ ist die sekundäre Histaminintoleranz jedenfalls weiß Gott nicht.

Ich denke diese Aussage sollte sehr vielen von euch doch sehr bekannt vorkommen. In der Regel hört der lange Weg der Untersuchungen genau an dem Punkt der Diagnose „Histaminintoleranz“ auf.

Stellen sie ihre Ernährung um, lernen sie damit zu leben!

So oder so ähnlich lautete auch meine Diagnose und viele Andere haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Nur fühlt man sich mit dieser Diagnose dann doch sehr allein gelassen und verloren. Weil „mehr“, passiert dann auch meistens nicht.

Es gibt keinerlei, oder kaum,  Hinweise auf Therapien, Behandlungsmöglickkeiten oder sonstige Maßnahmen außer dem Hinweis auf Lebenslangen? „Verzicht“.

Das kann und will ich so aber auch nicht auf mir sitzen lassen. Nach vielen Recherchen habe ich selbst nächste Woche endlich einen (bzw. meinen ersten) Termin bei einem Naturmediziner und bin schon sehr gespannt darauf!

Die für mich einzige Lösung dabei ist ein, wie auch von Fr. Deuschle erwähntes, „ganzheitliches Behandlungsverfahren“.

In der Allgemeinmedizin werden unsere Symptome (von denen es ja bei der Histaminintoleranz reichlich gibt) meist einzeln behandelt. Kaum ein Allgemeinmediziner  kommt jedoch auf den Gedanken diese Symptome einfach mal zusammenzuführen und das „Ganze“ dahinter zu sehen.

Dabei gibt es in der, ich nenne sie mal „alternativen Medizin“, im Gegensatz zur „Schulmedizin“ sehr wohl Anhaltspunkte und Möglichkeiten zur Behandlung.

Frau Deuschle beschrieb mir dies freundlicherweise folgendermaßen:

Vorraussetzung für die Behandlung einer Histaminintoleranz sind folgende Punkte: eine gute, ganzheitliche Anamnese, die die verschiedenen Ebenen des Patienten einbezieht sowie eine ebenso ganzheitliche Untersuchung (Zungendiagnostik, klinische Untersuchung, Reflexzonendiagnostik etc.), um so viel wie möglich aus dem System des Patienten zu erfahren.
Auf dieser Basis können dann die notwendigen Laborparameter erschlossen werden, und auf Basis von Anamnese, Untersuchung und Laborergebnissen wird dann der geeignete und individuelle Therapieplan erstellt. Für privat Versicherte werden die Kosten zumeist anteilig oder auch vollständig von der Versicherung getragen, bei gesetzlich Versicherten leider nicht.

Wenn ihr euch hierzu mal genauer informieren wollt, oder eine Anlaufadresse zu diesem Thema sucht, schaut doch mal auf der Webseite von Frau Deuschle vorbei:

http://www.praxisfuernaturmedizin.de

Wie oben schon erwähnt, werde ich ab nächster Woche auch so eine Behandlung beginnen und bin schon sehr gespannt darauf, was ich neues erfahren und lernen werde.

Ein (für mich) ganz wichtiger Punkt dabei ist noch folgender, auf den mich Frau Deuschle auch noch einmal hingewiesen hatte:

Dennoch kann in manchen Fällen trotz intensiver Therapie, nach Behandlung aller möglichen Ursachen, ein Erfolg nur begrenzt sein, z.B. aufgrund einer persönlichen niedrigen Histamintoleranzschwelle, einer zusätzlichen schwerwiegenden vegetativen Dystonie etc. Heilung kann und darf nie versprochen werden, das ist nicht möglich.

Es gibt nämlich leider auch in diesem Bereich einige „schwarze Schafe“ die eben genau diese Versprechungen von vorne herein machen. Meiner Meinung nach solltet ihr solche „Angebote“ direkt als unseriös abstempeln.

Da, wie oben erwähnt, eine Histaminintoleranz nicht wirklich offiziell als Krankheit anerkannt ist, werden Behandlungsmaßnahmen in der Regel auch von keiner Krankenkasse (außer teilweise privat) übernommen. Das sollte euch vorab klar sein.

Damit keine unerklärlich hohen Summen auf euch zukommen, lasst euch einfach gleich von Anfang an eine Kosteneinschätzung der einzelnen evtl. notwendigen Therapiestationen machen.

Meiner Meinung nach gibt man so viel Geld für „Sinnlosigkeiten“ im Alltag aus, hier gibt es mal eine Möglichkeit damit sogar etwas für seine Gesundheit und eine evtl. Besserung der Symptome der Histaminintoleranz beizutragen… Also wieso nicht!?

Was haltet ihr von davon? Habt ihr evtl. schon Erfahrungen in diesem Bereich gemacht?


Author: Stefan Jean Hildebrandt

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3 Kommentare

  1. Ich habe heute Dein Blog mit Begeisterung gelesen. Ich selbst bewege mich irgendwo zwischen HIT, Neurodermitis und diversen Allergien (von Lebensmitteln über Pollen zu Hausstaub).
    Freue mich auf weitere Berichte hier!

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  2. hallo Stefan

    Bitte lass eine Magenspiegelung durchführen um eine Fehlbesiedlung im Darm auszuschliessen. Es ist wichtig für Dich zu verstehen dass Histamintoleranz keine Krankheit sondern nur ein SYMPTOM ist. Bevor Du die Magenspiegelung angehst (Routineeingriff) führ eine Darmreinigung über 2 Monate durch (Rizinusöl, Flohsamenschalenpulver, Bentonit).

    Es gilt nun die Ursache zu finden! Bleib stark!

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  3. Hallo, tolle Seite!
    Bin 51 Jahre u. habe erst vor ein paar Wochen die Diagnose bekommen.
    Bin selbst Heilpraktikerin u. ahnte dies schon, aber meist kümmert man sich um andere als sich selbst (bin grad auch in den Wechseljahren u. deshalb ist die Verdauung bei mir durcheinander).
    Der Magnesiumtipp war sehr sehr gut!!!!! Vielen Dank Dir!
    -für unterwegs: Haferflockenkeckse backen
    Mach weiter so! Toll!

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